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Flut - Juli 2021

Eine Katastrophe im Herzen von Europa

AUSSTELLUNG IM HAUS KÜCHENBERG - EUPEN
08. Mai - 10. Mai 2026

RHEINLAND-PFALZ

Im Juli 2021 traf eine verheerende Flutkatastrophe das Ahrtal.
Binnen weniger Stunden wurden ganze Orte zerstört, zahlreiche Menschen verloren ihr Zuhause – viele sogar ihr Leben. Die Folgen dieser Nacht wirken bis heute nach – in der Landschaft, in den Gemeinden und in den Herzen der Menschen.

NORDRHEIN-WESTFALEN

In Nordrhein-Westfalen richtete die Flut im Juli 2021 schwere Verwüstungen an.
Besonders betroffen waren Orte entlang der Erft, Ruhr und Wupper. Straßen, Häuser und Existenzen wurden von den Wassermassen fortgerissen – ein Ereignis, das tiefe Spuren hinterlassen hat und bis heute nachwirkt.

BELGIEN

In Ostbelgien traf die Flutkatastrophe im Juli 2021 viele Gemeinden mit voller Wucht.
Vor allem entlang der Vesdre und Amel kam es zu dramatischen Überschwemmungen.
Menschen mussten ihre Häuser verlassen, verloren Hab und Gut – und manche sogar ihr Leben. Die betroffenen Regionen kämpfen bis heute mit den Folgen.

Fakten in Zahlen

verstorben

Menschen

 

Zerstörung ca.

Gebäude

Gesamtschaden ca.

Milliarden

UNSERE AUSSTELLUNGEN

Eifel-Ardennen – eine Region mit einer jahrtausendealten gemeinsamen Geschichte – wurde im Juli 2021 von einer Katastrophe ungeahnter Dimension getroffen. Mehr als 220 Menschen verloren in den gewaltigen Wassermassen ihr Leben, viele weitere starben später an den Folgen dieses Ereignisses.

Hochwasser gab es in der Region schon immer. Doch das, was im Juli 2021 geschah, war anders. Die Wassermassen trafen auf eine veränderte Landschaft: auf Infrastruktur, Bebauung und Eingriffe, die den natürlichen Abfluss beeinflussten. Es kam zu Verklausungen, Rückstau und schließlich zu massiven Zerstörungen. Flutwellen schossen durch die Täler – weit über das hinaus, was als gewöhnliches Hochwasser bekannt war.

Jahre nach der Katastrophe sind die Folgen noch immer sichtbar. Der Wiederaufbau schreitet voran, und vielerorts wird versucht, aus den Erfahrungen zu lernen und der Natur wieder mehr Raum zu geben. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig es ist, bestehende Strukturen zu hinterfragen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Unsere Ausstellungen greifen diese Themen auf. Sie zeigen, was geschehen ist, geben den Betroffenen eine Stimme und beleuchten, wie Gesellschaft und Politik mit den Ereignissen umgehen. Gleichzeitig machen sie sichtbar, wie Erinnerung gestaltet wird – und welche Schritte notwendig sind, um künftig besser vorbereitet zu sein.